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Betäubungsmittelstrafrecht

Bei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) drohen dem Täter regelmäßig hohe Freiheitsstrafen. Selbst wenn der Konsum an sich nicht ausdrücklich verboten ist, werden Anbau, Besitz, Einfuhr und Handel von Drogen in nicht geringen Mengen streng verfolgt. Auch die oft bemühten „2 Pflanzen auf dem Fensterbrett für den Eigenbedarf“ sind strafbar.

Einteilung von sogenannten illegalen Substanzen

Aus diesem Grund sollten Sie bereits frühzeitig einen fachkundigen Anwalt für BtMG wie Marc Wederhake in München hinzuziehen. Neben Art und Menge der jeweiligen verbotenen Substanzen spielt auch die Höhe des Wirkstoffgehalts (Qualität) eine Rolle. Zudem wiegt der Tatvorwurf bei „harten“ Drogen wie Heroin, Crack oder Kokain schwerer als bei sogenannten „weichen“ Drogen wie etwa Marihuana und Haschisch; die Strafrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) stellen sich überwiegend auf den Standpunkt, dass es sich bei Amphetaminen um eine „mittlere“ Droge handelt, auch wenn der 5. Strafsenat Crystal Meth aufgrund seiner hohen Gefährlichkeit und des Suchtpotenzials bereits einmal den „harten“ Substanzen zugeordnet hat (Aktenzeichen 5 StR 87/17).

Diese Einstufung ist wichtig, weil sie einen entscheidenden Einfluss auf die Zumessung des Strafmaßes hat. Das gilt auch für die Menge, die als Eigenbedarf (geringe Menge) deklariert werden kann, und den Nachweis einer Gewinnerzielungsabsicht. Da sich die Rechtsprechung jederzeit ändern kann, ist es unerlässlich, sich in einem Drogenstrafverfahren von einem Anwalt vertreten zu lassen, der sich wie Marc Wederhake auf dieses Gebiet spezialisiert hat.

Abgabe von Medikamenten

Auch Handel und Abgabe von Medikamenten kann ein Anwendungsfall des BtMG sein, da verschreibungsfähige Betäubungsmittel wie Barbiturate oder Kodein nur von Ärzten und Apothekern ausgegeben werden dürfen. Werden diese sogenannten psychoaktiven Substanzen oder Zubereitungen anderweitig hergestellt oder in den Verkehr gebracht, kann es zu einem Strafverfahren kommen.

Darf die Polizei das?

Die Ermittlungsmethoden durch Polizei und Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit Drogendelikten stellen oftmals große Eingriffe in die Rechte einer Person dar. Abgesehen von Blut- oder Urinproben, kommt es nicht selten zu Fahrzeugkontrollen, Beschlagnahmen oder Hausdurchsuchungen, oder es wird sogar das Telefon überwacht. Der Strafverteidiger kann prüfen, ob die konkret angeordneten Maßnahmen verhältnismäßig oder zulässig waren und/oder ob die gesammelten Beweismittel im Verfahren verwertet werden dürfen.

Alternativen zur Freiheitsstrafe

Eventuell kommt auch eine Kronzeugenregelung (§ 31 BtMG) oder, je nach den Umständen, die Zurückstellung einer Freiheitsstrafe gem. § 35 BtMG (Therapie statt Strafe) in Frage. Bei Verstößen gegen das BtMG droht außerdem auch immer eine Entziehung der Fahrerlaubnis.

Ein im Drogenstrafrecht erfahrener Anwalt weiß, wie sich ein Mandant am besten verhalten sollte, um ein geringstmögliches Strafmaß oder im besten Fall eine Einstellung des Verfahrens zu erreichen. Wenden Sie sich im Falle eines Betäubungsmittelverstoßes immer rechtzeitig an Marc Wederhake in München.

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